Das "Wächterhaus-Quartier" im Leipziger Westen. Experimentierfeld für Stadterneuerung und Quartiersentwicklung unter Schrumpfungsbedingungen.

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Hamburg

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ZLB: Kws 110/5
IfL: 2011 B 0495

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Abstract

In der Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie der Leipziger Westen und im Speziellen das Gebiet um die Wächterhäuser herum, das im besonderen Maße durch massiven Wohnungsleerstand, zahlreiche Brachflächen und sozio-ökonomische Problemlagen geprägt ist, stabilisiert und gestärkt werden kann. Vor dem Hintergrund, dass die bisherigen Stadterneuerungsstrategien nicht ausreichend an den Stellschrauben der Problemlagen gegriffen zu haben scheinen, stellt sich die Frage, ob es neue, innovative oder möglicherweise alte und bewährte Ansätze im Rahmen der Stadterneuerung oder des Stadtumbaus gibt, mit Hilfe deren dieses Ziel erreicht werden kann. Es wird untersucht, wie die Stadt Leipzig von der Idee der Wächterhäuser als ein bottom-up-Ansatz zivilgesellschaftlich orientierter Handlung der Stadterneuerung dauerhaft profitieren bzw. die von ihnen ausgehenden Impulse nutzen kann, um das strukturell schwache Gebiet zwischen der Karl-Heine-Straße und der Lützner Straße zu stabilisieren bzw. aufzuwerten. Diese Impulse und neuen Akteurskonstellationen im Bereich der Stadterneuerung und Quartiersentwicklung werden in der Zukunft den wesentlichen Ansatz bilden, mit dem den neuen Herausforderungen der schrumpfenden Städte und Quartiere begegnet werden kann.

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190 S.

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