Strukturelle Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften. Ein Gegenentwurf zur Standardkonkurrenz.
Metropolis
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Metropolis
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DE
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Marburg
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ZLB: 99/3292
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DI
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Abstract
Der Begriff der internationalen Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften bestimmt die politische und wissenschaftliche Debatte um die Ausrichtung der Wirtschaftspolitik in Deutschland. Von allen Seiten wird dem "Standort Deutschland" eine schwindende Wettbewerbsfähigkeit nachgesagt und eine rigorose Anpassung an die billiger produzierende Weltmarktkonkurrenz gefordert. Zwischen den politischen Implikationen des Begriffs und seiner theoretischen Begründung klafft eine Lücke: Eine konsistente und empirisch abgesicherte Theorie internationaler Wettbewerbsfähigkeit sucht man vergebens. Das Buch liefert eine theoretische Durchleuchtung des Konzepts der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und seiner umstrittenen politischen Konsequenzen. Die Autorin untersucht sowohl bestehende mikroökonomische, makroökonomische und institutionelle Grundlagen, die die Unterschiede der Lebensstandards, Weltmarktanteile, Beschäftigungsniveaus und des Wachstums von Volkswirtschaften begründen als auch die Möglichkeiten des Aufholens und Zurückfallens von Ländern. Sie zeigt, dass nicht Kostenunterschiede, sondern unterschiedliche technologische Dynamik langfristig das Kernelement internationaler Handelsströme ist und für nationale Wettbewerbsstrategien genutzt und ausgebaut werden kann. Sie entwickelt Grundbedingungen tragfähiger nationaler Akkumulationsregimes, die im Rahmen internationaler Kooperationsstrategien höheren Lebensstandard und höhere Beschäftigung gewährleisten, ohne die aus dem dominanten Konzepten internationaler Wettbewerbsfähigkeit resultierenden gesellschaftlich desintegrierenden und ökonomisch destabilisierenden Folgen nach sich zu ziehen. difu
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262 S.
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Hochschulschriften; 48