Erlebnisgesellschaft in Wolfsburg. Freizeitkulturen und Stadtentwicklungspolitik seit 1990.

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Braunschweig

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ZLB: 2010/2890

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Wolfsburg, als 1938 gegründete New Town hat von Anfang an großes Interesse in der Stadtsoziologie gefunden. Es schien so, als könne man hier bestimmte Fragen besser studieren als anderswo: wie entwickelt sich eine Stadt von einer Barackensiedlung zu einer Großstadt, wie funktioniert lokale Demokratie in einer Stadt, die mehr oder weniger ausschließlich von einem Großbetrieb abhängig ist, wie vollzieht sich in einer solchen Stadt der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft, wie schlägt sich die Pluralisierung der Lebensstile in einer zunächst einmal recht homogenen Arbeiterstadt nieder? Die Abschlussarbeit greift das Thema der Erlebnisgesellschaft auf. Die Stadtentwicklungspolitik Wolfsburgs zeichnet sich seit Mitte der 1990er Jahre durch eine Akzentsetzung aus, wie sie auch in anderen Städten zu beobachten ist und unter dem Begriff der Festivalisierung abgehandelt wird. Nirgend woanders ist dieser stadtentwicklungspolitische Ansatz der Erlebnisorientierung so prägnant und entschlossen umgesetzt worden wie in Wolfsburg, ein zunächst umso erstaunlicheres Unterfangen, als die Stadt ja gerade nicht für "Erlebnisse" welcher Art auch immer stand. Es entstanden innerhalb von knapp 10 Jahren erlebnisorientierte Großprojekte wie z. B. die Autostadt, das Phaeno, der Allerpark, das Badeland, das neue Fußballstadion und in der Innenstadt das neue Einkaufszentrum, am Innenstadtrand das Outlet-Centre, dass Cinemaxx. Die Arbeit zeichnet diese Entwicklung nach und versucht die Folgen dieser Politik für die Stadt bzw. deren Stadtkultur abzuschätzen. Sie klärt den gesellschaftlichen Hintergrund und die Theorie der sog. Erlebnisgesellschaft, geht den Gründen und dem Verlauf dieser erlebnisorientierten stadtentwicklungspolitischen Phase in Wolfsburg nach und diskutiert deren stadtstrukturelle Wirkungen.

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126 S.

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Wissenschaftliche Beiträge zu Wolfsburg; 1