Sozialstaat und Standortqualität. Endbericht.

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Wien

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Standortqualität - definiert als Quantität und/oder Qualität standortgebundener Ressourcen - ergibt sich aus einer Vielzahl von (politisch) gestaltbaren Umfeldbedingungen eines Landes oder einer Region. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht, bzw. aus der Sicht eines Nationalstaates, haben neben der wirtschaftlichen Leistung auch soziale und ökologische Indikatoren eine große Bedeutung im Hinblick auf das langfristige Entwicklungsniveau eines Landes. Die Beurteilung der Standortqualität unterscheidet sich damit in Abhängigkeit vom Blickwinkel und vom zeitlichen Betrachtungshorizont. Das Ziel der Arbeit besteht darin, die Bedeutung wohlfahrtsstaatlicher Aktivitäten für die Standortqualität zu analysieren. Dazu werden zuerst im ersten Abschnitt die theoretischen Begründungen für staatliche - im Speziellen wohlfahrts- und sozialstaatliche - Eingriffe in die marktwirtschaftlichen Prozesse dargestellt und die Effizienz der Aktivitäten der öffentlichen Hand diskutiert. Im zweiten Abschnitt steht ein erweiterter, den neuen Herausforderungen der globalen Wirtschaft Rechnung tragender, Wettbewerbsbegriff im Vordergrund. Im dritten Abschnitt werden Sozialausgaben, investive sozialstaatliche Aktivitäten, Verteilungsmechanismen verschiedener Länder dargestellt und im Zusammenhang mit der Standortqualität diskutiert. Im abschließenden vierten Kapitel wird auf Grundlage der verwendeten Indikatoren die Standortqualität von Österreich zusammengefasst.

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80 S.

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