Akzeptanz des Wohlfahrtsstaates. Hohe Verantwortung, verlorenes Vertrauen?
Zitierfähiger Link:
Keine Vorschau verfügbar
Datum
2016
item.page.journal-title
item.page.journal-issn
item.page.volume-title
Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Bonn
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
EDOC
Autor:innen
Zusammenfassung
Nach wie vor teilt eine breite Mehrheit der Bürger/innen in Deutschland die grundlegenden Ziele wohlfahrtsstaatlichen Handelns auch in der längerfristigen Perspektive. Das bestätigt die Übersicht über vorliegende Studien zur Akzeptanz des Wohlfahrtsstaates. Die normativen Erwartungen an den Staat, dieser sozialstaatlichen Verantwortung gerecht zu werden, sind trotz der anhaltenden Diskussionen um Krise und Reform des Sozialstaats und trotz der in den vergangenen beiden Jahrzehnten durchgeführten Reformen - auch im internationalen Vergleich - recht hoch. Dem Staat wird nach wie vor die Hauptverantwortung für die Gewährleistung sozialer Sicherheit und des sozialen Friedens zugewiesen, insbesondere für die Vermeidung von Armut, die Sicherung des Lebensstandards und für die Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Den Tarifpartnern, den Arbeitgeber/innen und den privaten Haushalten wird zwar eine gewisse Mitverantwortung für die Erreichung dieser Ziele zugeschrieben, doch ist das Meinungsbild bezüglich der relativen Bedeutung der verschiedenen Akteure relativ stabil, d. h. es hat sich kein grundsätzlicher Wandel des Leitbildes in Richtung Eigenverantwortung vollzogen.
item.page.description
Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
43 S.
Zitierform
Freie Schlagworte
Stichwörter
Deskriptor(en)
Serie/Report Nr.
Gute Gesellschaft - soziale Demokratie #2017plus