Raumentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland nach der Wiedervereinigung und bei fortschreitender europäischer Integration.
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DE
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Leipzig
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BBR: Z 667
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Abstract
In der vorliegenden Arbeit wird versucht, die Auswirkungen abzuschätzen, welche die deutsche Integration und die parallel ablaufenden (und wenigstens zum Teil "kontraproduktiven") europäischen und weltweiten Prozesse auf die Regionalentwicklung in den alten und neuen Ländern haben. Dabei liegt die Hypothese zugrunde, daß die Raumentwicklung im vereinigten Deutschland wesentlich vom Schicksal der Industrie, als der immer noch bei weitem wichtigsten "Exportbasis" von Regionen, abhängt. Die zukünftige Raumentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland dürfte durch die Verstärkung von Disparitäten gekennzeichnet werden. Zwischen den alten und neuen Ländern kommt es vermutlich eher zur noch weiteren Vertiefung als zum Abbau der Strukturunterschiede. Auch innerhalb Ostdeutschlands werden nur wenigen, relativ prosperierenden Zentralräumen und Oberzentren (ebenfalls mit Schwerpunkt im Süden) große, von der Entsiedlung bedrohte Landesteile gegenüberstehen. In der alten Bundesrepublik bleibt das Süd-Nord-Gefälle prinzipiell erhalten, gleichzeitig vergrößern sich auch hier die Disparitäten zwischen den Agglomerationen und der Peripherie. - (n.Verf.)
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Europa regional
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Nr.2
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S.32-45