Road Pricing in Städten.
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DE
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Berlin
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ZLB: Kws 305/252,1
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Abstract
Road Pricing soll dazu dienen, die Verkehrsnachfrage in Städten auf die verfügbaren Straßenkapazitäten abzustimmen. Dazu sind Preise für die Straßennutzung zu erheben, die mit der Kapazitätsauslastung ansteigen. Während die Verminderung von Stauerscheinungen im Mittelpunkt steht, gibt es weitere Ziele für die Preiserhebung, wie z. B. die Verbesserung der Umweltsituation oder die Erzielung von Einnahmen für die Verbesserung des städtischen Verkehrssystems. Während sich die Preise in der Idealvorstellung der Ökonomen an den Grenzkosten der Straßennutzung orientieren sollen, gibt es in der Praxis eine Vielfalt von Preisdifferenzierungen, die sich an den technischen Möglichkeiten der Gebührenerhebung, der Nutzerakzeptanz und den politischen Zielen ausrichten. Politische Ziele bestimmen ferner die Ausnahmeregelungen wie etwa für Anlieger oder besonders umweltverträgliche Fahrzeuge. Prominente Beispiele aus dem Ausland betreffen die Städte Singapur, London und Stockholm. In Deutschland gibt es einzelne projektbezogene Anwendungen wie in Rostock oder Travemünde. Die deutschen Beispiele und eine Vielzahl fehlgeschlagener Einführungspläne im Ausland zeigen, dass die Einführung einen politischen Kraftakt voraussetzt, der nur bei hohem Problemdruck und Problembewusstsein der Bürger gelingt.
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199-221