Weltstädte. Von der Norm zur Laune.
Opitz
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Datum
2006
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Herausgeber
Opitz
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Berlin
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ISSN
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Standort
ZLB: 2007/3179-1.
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Der Ehrentitel "Weltstadt" ist eine Besonderheit der deutschen Sprache. Die Karriere dieser Bezeichnung begann um die Wende des 18. zum 19. Jh. Es glich Konzepten wie Weltgeist, Weltanschauung, Weltliteratur. Man meinte deutlich etwas Abstraktes, das aber allgemeingültig für den gesamten Globus sein konnte. Im 21. Jh. haben Weltstädte die Funktion, die denkbar höchste Perfektion des Wissens, die größte Fülle politischer und wirtschaftlicher Macht und die detaillierteste Skala des Empfindens konkret zu verorten. Ganz offenbar sind Weltstädte ein dynamischeres Konzept als z.B. bloße Metropolen. Wer Steigerung in allem erleben will, zieht in die für ihn größtmöglichste Stadt, im Idealfall in eine der aktuellen Weltstädte. Das Forschungsprojekt "Weltstädte" an der FU Berlin konzentriert sich auf drei repräsentative Aspekte des Weltstädtischen. Im ersten Band treten die klassischen Weltstädte und ihre Diversifikationen auf. Teil 1 "Der Club der Weltstädte" mit den Kapiteln "Bedeutung desWortes Weltstadt", "Vorbild Paris", Berlin holt auf, Europas andere Weltstädte, der überseeische Kolonialismus, Weltstädte in Amerika, Afrika ohne Weltstädte, Weltstädte in Asien und im pazifischen Raum, Kriterien für die Bestimmung von Weltstädte, der Typus des Weltstädters); Teil 2: Diversifikationen des Kosmopolitischen (Weltstadtallüren außerhalb der Weltstädte, von den Bädern in der Stadt zu den Badestädten, die starken Gefühle in Kurbädern, Seebäder an kalten und warmen Stränden, ganz spezielle Treffpunkte, das Non-plus-ultra: Las Vegas). difu
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Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
275 S.
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Freie Schlagworte
Stichwörter
Deskriptor(en)
Serie/Report Nr.
Babylon Metropolis Studies