Die Bedeutung des Ortsbürgerrechts für die Emanzipation der Juden in Baden 1807-1831.

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SEBI: 72/2459

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Die rechtshistorische Darstellung der Herausbildung eines Staatsbürgerrechts der badischen Liberalen in den Kammern konfrontiert das liberale Konzept der allgemeinen staatsbürgerlichen Emanzipation mit der traditionellen Diskriminierung der Juden, die durch die neue, von den Liberalen verantwortete Gesetzgebung - Gemeindeverfassungsgesetz und Bürgerrechtsgesetz - noch verschärft wurde.Alte Vorurteile auch bei der Mehrheit der Liberalen führten dazu, daß den Juden die politischen Gemeinderechte vorenthalten wurden.Dieser Ausschluß aus der Gemeinschaft des öffentlichen Rechts, der eine tiefere Kluft schuf als die traditionelle Diskriminierung in einer ungleichen Gesellschaft, ist eine der Ursachen für den Antisemitismus des ausgehenden 19.Jh.Das badische Grundkonzept der Judenemanzipation, die allmähliche Erziehung zur Assimilation, scheiterte damit an seinen eigenen Voraussetzungen.Über die Beschreibung der Rechtsverhältnisse hinaus wird die Judenfrage vor ihrem ideengeschichtlichen und gesellschaftspolitischen Hintergrund analysiert.

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Kommunalrecht, Landesgeschichte, Emanzipation, Bürgerrecht

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München: Schön (1971) XXXIV/101 S., Lit.; Zus.(jur.Diss.; Heidelberg 1972)

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Kommunalrecht, Landesgeschichte, Emanzipation, Bürgerrecht

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