Bevölkerungsprognosen 1999 der Landeshauptstadt München.
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DE
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München
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ZLB: Zs 6638-1999-4
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Abstract
Der Bericht enthält die Diskussion der für die Bevölkerungsentwicklung maßgebenden Faktoren und der Annahmen zu Geburten, Sterbefällen und Wanderungen sowie die daraus abgeleiteten globalen Prognoseergebnisse getrennt nach Deutschen und Ausländern. Die Darstellung der Alters- und Geschlechtsstrukturen erfolgt in einem gesonderten Bericht. Aufgrund der Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung - insbesondere der Wanderungsbewegungen - wurden für die Prognosen 1999 mehrere Szenarien erarbeitet: Nach der Hauptvariante "Planungsprognose" ändert sich die Einwohnerzahl bis 2015 nur geringfügig. Das Szenario "Zuwanderung" ist von wirtschaftlichem Wachstum geprägt, die hohe Attraktivität des Raumes München im Vergleich zu anderen Regionen löst gleichgerichtete Zuwanderungen von Deutschen und Ausländern aus. Die Einwohnerzahl Münchens könnte um 10 % steigen. Die Zahl der Deutschen würde mäßig, die der Ausländer deutlich steigen. Das Szenario "Stagnation" geht von einem relativen Zurückfallen des Raumes München aus, was aber bezüglich der Einwohner keinen dramatischen Einbruch bedeutet. Die Einwohnerzahl könnte im Prognosezeitraum um knapp 5 % zurückgehen. Das Szenario "Flüchtlinge" geht von einer erneuten Krise im Ausland aus, die eine vorübergehende starke Zuwanderungsbewegung auslöst und von einer entsprechenden Rückwanderung abgelöst wird. In einem solchen Fall würde die Ausländerzahl und damit die Einwohnerzahl kurzfristig stark ansteigen. Die Status-Quo-Prognose spiegelt die Grundtendenzen wieder: Eine negative natürliche Bevölkerungsentwicklung wird durch Wanderungsbewegungen im Ganzen kompensiert, wodurch die Einwohnerzahl stagniert. Es gibt erhebliche Strukturveränderungen, u.a. eine anhaltende Abnahme des deutschen und eine deutliche Zunahme des ausländischen Bevölkerungsteils. Der Ausländeranteil steigt kontinuierlich. goj/difu
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ca. 107 S.
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Schriftenreihe zur Stadtentwicklung