Zentrale Orte: zur Karriere und Krise eines Konzepts in der Regionalforschung und Raumordnungspraxis.

Blotevogel, Hans Heinrich
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Datum

1996

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Bonn

Sprache

ISSN

0303-2493

ZDB-ID

Standort

BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IfL: Z 73 - 1996,10

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Anhand einer fünfstufigen Phasengliederung wird zunächst die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte der auf Walter Christaller (1933) zurückgehenden Theorie der zentralen Orte in den raumbezogenen Wissenschaften rekonstruiert, wobei insbesondere auf die Entwicklung in der Geographie eingegangen wird. Für die aktuelle und künftige Grundlagenforschung wird der Theorie der zentrale Orte keine große Bedeutung mehr zugemessen. Auf den Feldern, für die sie einst entwickelt wurde, verfügt die Wissenschaft inzwischen über leistungsfähigere und vor allem realitätsnähere Theoriekonzepte (für die Einzelhandelsforschung, die Dienstleistungsgeographie und die Städtesystemforschung). Anschließend folgt eine analoge Betrachtung für die Karriere des Zentrale-Orte-Konzepts in der (west)deutschen Raumordnung. In den alten Bundesländern und nach 1990 auch in den neuen Bundesländern wurde das Zentrale-Orte-Konzept flächendeckend im Zielsystem der Landes- und Regionalplanung der deutschen Bundesländer implementiert. Auf der anderen Seite befindet sich das Zentrale-Orte- Konzept seit einigen Jahren eindeutig in der Defensive. Eine systematische Debatte über den künftigen Stellenwert des Zentrale- Orte-Konzepts im Instrumentarium der Raumordnung erscheint überfällig. - St.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Informationen zur Raumentwicklung

Ausgabe

Nr.10

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S.617-629

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