Individualisierung der Mobilität: Das Ende von Prognose und Planung im Verkehrsbereich? T. 2.
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0340-4536
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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545
BBR: Z 545
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Abstract
In der kritischen Diskussion über Modelle zum Verkehrsverhalten spielt die These der Gesellschaftswissenschaften, die Verkehrsplanung hätte sich von der Lebenslage und von sozialen Rollenmustern entkoppelt, eine große Rolle. In dem Beitrag wird dieser These die Position der Ingenieur-Verkehrsplanung entgegen gestellt. Die Hauptaufgabe der Verkehrsplanung als Bestandteil der Daseinsvorsorge wird darin gesehen, vor dem Hintergrund des Ausmaßes, das Verkehre durch private Mobilität und wirtschaftsseitige Logistikprozesse heute erreicht haben, Verkehrsentwicklungen erträglich zu halten, indem geeignete Maßnahmenprogramme entwickelt und umgesetzt werden. Ein hierfür erforderliches Antizipieren von möglichen Handlungspfaden ist nur mit realitätsnahen Modellen möglich, die dazu in der Lage sind, die in der betrachteten Region zu erwartenden Entwicklungen aller Art abzubilden. Ferner wird ausgeführt, dass als wesentliches Ergebnis von zehn Jahren Forschung zur Verkehrsentstehung, deren Analyseergebnisse zusammengefasst den Ausführungen vorangestellt sind, die Hypothese von der Individualisierung aller Mobilität praktisch widerlegt wird. difu
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Verkehr und Technik
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Nr. 9
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S. 315-320