Verflechtungen zwischen Industrie und unternehmensorientierten Dienstleistungen - eine empirische Analyse für das Rheinland.

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Heidelberg

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0034-0111

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ZLB: Kws 150 ZB 6820

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Abstract

Wie durch die Drei-Sektoren-Hypothese prognostiziert, ist der Strukturwandel in hochentwickelten Volkswirtschaften durch einen Bedeutungsgewinn des tertiären zulasten des sekundären Sektors gekennzeichnet. Dieser Wandel lässt sich insbesondere mit einer starken strukturellen Expansion von unternehmensorientierten Dienstleistungen erklären. Der Beitrag analysiert - ausgehend von den Ergebnissen einer Unternehmensbefragung im Rheinland - das Zusammenwirken und die Verflechtungen von Industrie und Dienstleistungen. Er kommt zu dem Resultat, dass insbesondere höherwertige, wissensbasierte Dienstleistungen zur Verbreiterung des regionalen Exportbasis-Sektors beitragen und somit der regionalen Wirtschaftsentwicklung eigenständige Impulse geben können. Darüber hinaus belegen die Umfrageergebnisse, dass Industrie und Dienstleistungen eng und wechselseitig miteinander vernetzt sind, wobei der industrielle Sektor hoch spezialisierte Dienstleistungen nachfragt und die Dienste innovative Beiträge zur Steigerung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit leisten. Dabei finden sich deutliche Hinweise darauf, dass die Bedeutung der Industrie in diesem Verbund höher ist, als manche empirische Analyse dies zum Ausdruck bringt. Regionen sind deshalb gut beraten, die von der Industrie gestellten Standortanforderungen nicht zu vernachlässigen.
As projected by the Three-Sector Hypothesis structural change in highly developed countries is characterized by an increasing importance of the tertiary sector at the expense of the secondary sector. This change can be explained by the structural expansion of production oriented services. The paper analyzes the kind of cooperation and the linkages of service industries and manufacturing branches using the results of a firm survey carried out in parts of the German Rhineland. One result is that especially knowledge intensive services help to broaden the regions' export-base and thus foster regional economic development. Furthermore the results of the survey show that service industries and manufacturing industries are highly and mutually linked to each other. In doing so the manufacturing industries demand highly specialized services; vice versa the service industries give innovative impulses helping to increase the competitive capability of industrial firms. There are clear hints that the meaning of manufacturing industry in this network is higher than some empirical analyses can show. Regions might be well advised, therefore, not to neglect the locational requirements of manufacturing industries.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 2

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S. 87-98

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