Architektur in der Stadt - macht Armut häßlich?

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SEBI: Zs 1505
BBR: Z 55a
IRB: Z 892
IFL: Z 485

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Abstract

Der Verfasser untersucht die Entwicklung städtischer Architektur in der Bundesrepublik und unterscheidet dabei drei Phasen: Wiederaufbau, Expansion und Konsolidierung. Die Wiederaufbauphase ist gekennzeichnet durch Einfachheit und Sparsamkeit; die Maßstäbe der alten Städte bleiben erhalten. Erst in der Expansionsphase Ende der fünfziger Jahre begannen die Städte, über ihre alten Grenzen hinauszuwachsen. Hinzu kamen weitgehende Verschiebungen zwischen den verschiedenen Sektoren der Wirtschaft, die das Gesicht der Innenstädte entscheidend veränderten. Das Ende der Expansionsphase fiel zusammen mit einem sehr tiefgreifenden Stimmungsumschwung, der schließlich alle Leitbilder des Städtebaus und der Architektur in Frage stellte. Daraufhin setzte Ende der sechziger Jahre eine breite Protestbewegung ein, bei der sich soziales Engagement für die Erhaltung billigen Wohnraums mit Überdruß an nicht mehr aneigenbarer Architektur mischten. Jetzt gilt es, die Erhaltung des Bestehenden zu planen und Veränderungsprozesse sorgfältig zu lenken, und dies bei äußerst knappen Ressourcen. difu

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Städtebau, Architektur, Stadtgeschichte, Stadtplanung

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Archiv für Kommunalwissenschaften, Stuttgart, Jg. 21(1982), Bd. 2, S. 220-235, Tab.; Lit.

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Städtebau, Architektur, Stadtgeschichte, Stadtplanung

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