Das Vereinswesen der Stadt Nürnberg im 19. Jahrhundert.
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SEBI: 71/2743
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DI
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Abstract
Der historische Entwicklungsgang des gesamten Nürnberger Vereinswesens ab 1750 bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts ist von einem allmählichen inneren Wandlungsprozeß des Sozialgebildes ,,Verein'' von einer exklusiven geschlossenen Gesellschaft der ständisch und geistig Privilegierten zum Allgemeinanliegen einer breiten Öffentlichkeit gekennzeichnet. Die erste Periode bis zur Zeit der Befreiungskriege wird durch Gesellschaften des Großbürgertums geprägt, das sich zumindest geistig aus der absolutistischen Bevormundung zu lösen begann; Gewerbetreibenden und Kleinbürgern war hier noch jedes Recht auf kooperative Bindung untersagt. Der folgende Zeitraum bis zu den Gründerjahren war die eigentliche Epoche der bürgerlichen Vereine; das ,,Biedermeiertum'' zog sich auf den geselligen Bereich und unpolitische Gebiete (Kunst, Wissenschaft, Musik usw.) zurück. Nach 1870 setzte eine stürmische Zunahme der Vereinsfreudigkeit ein Existierten 1880 bereits 455 Vereine in Nürnberg, so waren es 1900 schon 1811.
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Vereinswesen, Bürgertum, Öffentlichkeit, Ortsgeschichte, Institutionengeschichte, Geschichte, Soziologie
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Nürnberg: Korn und Berg in Komm.(1970) V, 307 S., Lit.; Zus.(phil.Diss.; Würzburg o.J.)
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Vereinswesen, Bürgertum, Öffentlichkeit, Ortsgeschichte, Institutionengeschichte, Geschichte, Soziologie
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Nürnberger Werkstücke zur Stadt- und Landesgeschichte; 3