Kommunikation und Entscheidung. Politische Funktion öffentlicher Meinungsbildung und diskursiver Verfahren.

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Berlin

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ZLB: 97/1940

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Abstract

Zur repräsentativen Demokratie gehört, daß sie "Regierung durch Diskussion" ist. Das heißt, daß die Diskussion der Bürger zwar nicht regiert, daß dieser aber eine Schlüsselrolle zukommt. Die in dem Jahrbuch zusammengestellten Beiträge behandeln die Vermittlung von gesellschaftlicher Kommunikation und politischer Entscheidungen unter den Bedingungen der liberalen Demokratie. Ihnen liegen empirische Untersuchungen zur Kommunikation in unterschiedlichen institutionellen Kontexten zugrunde: in der klassischen Form der politischen Öffentlichkeit und in neuen Arenen einer sich als kooperativ verstehenden Politik wie Diskursverfahren und alternativer Konfliktregelung. Sie behandeln die Frage, in welchen Formen und in welchem Umfang politische Entscheidungen an die Kommunikation zwischen und mit den Bürgern angeschlossen werden können und welche Partizipations- und Integrationsgewinne dabei zu erwarten sind. Bearbeitet werden die Themen politischer Entscheidungen vor dem Hintergrund öffentlicher Meinungsbildung, Protest und Gewalt im politischen Prozeß, Funktionen und Probleme deliberativer Verfahren sowie Bedingungen und Folgen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Recht. eh/difu

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406 S.

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WZB-Jahrbuch; 1996