Friedhöfe als Potentialflächen.

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München

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Die Umnutzung von Friedhofsflächen mag zunächst irritieren. Oft trifft das Thema auf Unverständnis, da die „grünen Inseln" und Ruheorte in der Stadt nun auch von der Stadtentwicklung in den Focus genommen werden. An dieser Stelle soll ein Beispiel vorgestellt werden, das die Potenziale einer Umnutzung und den Gewinn für das Quartier vor Augen führt. Die bereits erwähnte Agglomeration von Friedhöfen an der Hermannstraße in Neukölln zeigt auf besondere Art, wie Friedhofsflächen zu Orten der Begegnung für die Nachbarschaft werden können. Im Auftrag des Friedhofsverbandes und in Abstimmung mit dem Amt für Stadtentwicklung des Bezirks Neukölln wurde für die fünf evangelischen Friedhöfe vor Ort durch STATTBAU im Jahr 2015 ein Integriertes Friedhofsentwicklungskonzept (IFEK Hermannstraße) erstellt. Mit Blick auf die städtebaulichen Handlungsfelder vor Ort wurde das Leitbild „Inseln im Häusermeer - bewahren und entwickeln" definiert, zugunsten einer Stabilisierung und Qualifizierung der Flächen, die noch aktiv als Friedhöfe genutzt werden. Zukünftig umzunutzende Flächen sollen demnach als ehemalige Friedhofsflächen erkennbar bleiben, insbesondere in Bezug auf ihre historische Bedeutung". Das IFEK Hermannstraße wurde 2016 von der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln beschlossen.

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