"Sozialgestaltung" als Bildungsauftrag.

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Kehl

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0937-1982

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ZLB: 98/2147-4

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Abstract

In dem Diskussionspapier werden Bedarf und Konzeption für ein Zusatzstudium skizziert, in dem Sozialgestaltung gelernt werden soll. Sozialgestaltung meint nicht sozialstaatliche Reparaturdienste, sondern die Schaffung von Bedingungen, unter denen sich das Soziale in den Menschen entwickeln kann. Das erfordert vielfältige Verständigungsprozesse sowohl im politischen wie im wirtschaftlichen und kulturellen Bereich. Demokratie braucht Moderatoren, die das in den Menschen Veranlagte erkennen und zur Entfaltung bringen, Ziele formulieren helfen und zu Veränderungsschritten ermutigen. Sozialgestaltung betrifft nicht die Mikroebene der Familie, der Nachbarschaft oder des einzelnen Betriebes, sondern die Mesoebene der Bürgerinitiativen, NGOs, Verbände, Parteien und Gewerkschaften. Zahlreiche schon bisher ausgeübte Tätigkeiten im öffentlichen Sektor (Bürgermeister, Abgeordnete, in der Kommunal- und Regionalplanung, in Gremien der internationalen Zusammenarbeit) fänden in der Zusatzausbildung "Sozialgestaltung" eine qualifizierte Grundlage. Der Autor stellt im Fortgang ein vorläufiges Curriculum vor; Teile dieses Curriculums könnte in vorhandene Ausbildungs- und Studiengänge einfließen und Gegenstand von Weiterbildungsmaßnahmen werden. Anzustreben ist das Angebot eines Zusatzstudiums an Fachhochschulen. goj/difu

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17 S.

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Diskussionspapiere; 1998,2