Warten auf die Sintflut. Über Cliquenwirtschaft, Selbstbedienung und die wuchernden Schulden der Öffentlichen Hand - unter besonderer Berücksichtigung unserer Hauptstadt.
Transit
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Transit
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DE
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Berlin
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ZLB: 2004/3015
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Abstract
Die Bundesrepublik mausert sich allmählich zu einem Tollhaus: fast täglich erreichen uns Meldungen über neue Skandale, Betrügereien, verlorene Subventionen und Bestechungen. Seilschaften oder Klüngel verschieben, von Köln bis München, von Frankfurt bis Berlin, öffentliche Gelder. Abfindungen von höheren Staatsdienern sprudeln in Zeiten knappster Kassen, und von jedem staatlich angeschobenen Großprojekt - ob Flughäfen, Straßenbauten, Fußballstadien, Autobahnmautsysteme oder sonstigem Bauvorhaben - weiß man, dass sie nicht nur gezielt falsch kalkuliert, sondern meistens auch noch mit dubiosen "Nebenkosten" (sprich: Pfründen für Parteisoldaten, größeren Aufmerksamkeiten oder Folgegeschäften) ausgestattet werden. Die Häufung dieser Fälle ist kein Zufall; in der Bundesrepublik haben sich politische und ökonomische Strukturen entwickelt, die zu solchen Betrügereien geradezu einladen - und dies besonders krass in Berlin, das seinen Hang zum Gigantischen auch hier nicht verstecken will. difu
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237 S.