Das Freizeitpotential des ländlichen Raumes. Eine Untersuchung zur Attraktivität ländlicher Räume im Hinblick auf Freizeitansprüche in der modernen Industriegesellschaft am Beisp. des Landkreises Holzminden/Niedersachsen.

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BBR: Z 206
IRB: Z 995
SEBI: Zs 103
IFL: I 1080/c

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Zusammenfassung

Eine Untersuchung korrigiert das vielfach negativ empfundene Bild des ländlichen Raumes dahingehend, daß dieser als Wohn- und Freizeitraum eine kontinuierliche Wertsteigerung erfährt, die gleichzeitig seine Entwicklungschancen beinhaltet. Eine raumordnerische Konsequenz daraus wird durch den derzeit höheren Stellenwert anderer Daseinsgrundfunktionen erschwert. Bisherige Konzeptionen zur Entwicklung des ländlichen Raumes wurden überdies der Eigenständigkeit des ländlichen Raumes zu wenig gerecht. Mehr als bisher sollte deshalb bei Raumordnungskonzeptionen und Förderungsmaßnahmen dessen Wohn- und Freizeitwert entscheidendes Entwicklungskriterium werden. Breiteren Bevölkerungskreisen sollte bewußter gemacht werden, daß die Höhe des Einkommens zur Befriedigung der Lebensansprüche allein nicht genügt und daß steigenden Freizeitbedürfnissen im ländlichen Raum weit besser entsprochen werden kann als in der Stadt. Verf. plädiert darüber hinaus für eine verstärkte verkehrliche Entlastung der Verdichtungsräume und intensivere Förderung des ÖPNV.

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Schlagwörter

Ländlicher Raum, Erholungswert, Wohnwert, Freizeiteinrichtung, Freizeitplanung, Entwicklungsplanung

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Neues Archiv für Niedersachsen, Göttingen 26 (1977), 1, S. 23-47, Kt.; Abb.; Tab.; Lit.

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Ländlicher Raum, Erholungswert, Wohnwert, Freizeiteinrichtung, Freizeitplanung, Entwicklungsplanung

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