Auswirkungen langfristiger Immissionen eines Kaliwerkes auf Boden und Vegetation.
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0043-6925
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IRB: Z 776
BBR: Z 129
ZLB: Zs 5543-4
IFL: I 740
BBR: Z 129
ZLB: Zs 5543-4
IFL: I 740
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Abstract
Im Nordthüringischen Buntsandsteingebiet liegt das Forstrevier Roßleben-Wendelstein. In diesem Kalisalzgebiet an der Unstrut, das zum Südharz-Kaligebiet gehört, wurden seit 1907 Hartsalze abgebaut und verarbeitet. In Roßleben reicherte man seit 1964 Kalisalze im Flotationsverfahren an. Im Trocknungsprozess wurde Kohlenstab verbrannt, wobei wegen diskontinuierlicher Beschickung mit Rohsalz eine thermische Zersetzung von Salzen unter Emission von Chlorwasserstoff erfolgte. Der Eintrag von Salzpartikeln aus den Rohsalzmühlen als Salzstaub, und die phytotoxische Wirkung von HCL wurde durch die Flugasche und das SO2 aus der Kohleverbrennung verstärkt. Die Immissionen beeinträchtigten die Höhenentwicklung der Bäume stärker als ihre Radialentwicklung. Der Durchmesserzuwachs für die Baumarten Rotbuche, Birke und Aspe lag unter stärkerem Immissionseinfluß gesichert niedriger als auf entfernteren Flächen. Für die Stieleiche konnten keine gesicherten Unterschiede nachgewiesen werden. Im Oberboden zeigten sich in unmittelbarer Nähe des Werkes erhöhte Salzkonzentrationen, die im Zentralbereich der Rauchblöße am höchsten waren. Aufforstungsmaßnahmen haben nach Ansicht der Autoren nach Beseitigung der Grasdecke und Berücksichtigung der Standortbedingungen gute Aussicht auf Erfolg.
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Wissenschaftliche Zeitschrift der TU Dresden
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Nr.2
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S.39-45