Stadtbiotopkartierung Hagen.

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Hagen

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ZLB: 97/1498-4

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Abstract

Die Stadtbiotopkartierung Hagen wurde in Anlehnung an die Kartieranleitung der LÖBF erstellt, die für die Hagener Verhältnisse modifiziert wurde. Zur Bewertung der Biotope wurde ein vereinfachtes Verfahren benutzt und die ökologische Wertigkeit in vier Stufen eingeordnet. Es wurden mehr als 1000 Einzelflächen erfaßt und als potentiell schutzwürdig 495 Flächen eingestuft. Den größten ökologischen Wert haben Gehölzbiotope und Brachflächen, die oft spezifische Stadtbiotope darstellen. Die größte Vielfalt an Biotopen haben die Teile der Stadt, in denen sich verschiedene Funktionen und Nutzungstypen mischen. Geplant angelegte Grünflächen erreichen zwar größere Flächen, sind in Bezug auf Struktur- und Artenreichtum den (älteren) Brachflächen oft unterlegen. Bei den Gewässern sind naturnah gestaltete Abschnitte die Ausnahme. Der größte Spielraum für den Natur- und Artenschutz bietet sich im Bereich der Wohnbebauung und der hiermit verbundenen Freiflächen an. Gleichzeit ist der städtische Einfluß sehr begrenzt, da die Flächen meist in privater Hand sind. Die Stadtbiotopkartierung sollte fortgeschrieben und mit anderen Datensammlungen wie Baulückenkataster abgeglichen werden. eh/difu

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61 S.

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