Armut und Zeit. Eine sozialwissenschaftliche Analyse zur Sozialhilfe.

Leske + Budrich
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Leske + Budrich

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ZLB: 98/223

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DI

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Abstract

Die lange kontinuierliche Entwicklung des Wohlfahrtsstaats Österreich hat darüber hinweg getäuscht, daß Armut kein verschwindendes Phänomen ist. Wiewohl der Bezug der Sozialhilfe nicht ausschließlicher Indikator von Armut ist, sondern nur einen Teil des gesellschaftlichen Armutspotential darstellt, kann die Entwicklung der Anzahl der SozialhilfebezieherInnen als Beleg dafür herangezogen werden: seit Mitte der 80er Jahre sind wieder mehr Menschen vom zweiten sozialen Netz abhängig. Ziel ist, Armut empirisch zu untersuchen am Beispiel des Sozialhilfebezuges. Gefragt wird: Wie groß der Anteil derer ist, für die Sozialhilfeabhängigkeit eine vorübergehende Phase im Leben darstellt, wie hoch jener, die dauerhaft in der Sozialhilfe bleiben? Gibt es Unterbrechungen im Bezug? Wer schafft den Ausstieg, unter welchen Bedingungen etc., wer nicht? Lassen sich Muster erkennen für den Weg in die Sozialhilfe, aber auch aus der Sozialhilfe heraus? Die Verlaufsanalysen zeigen Veränderungen im Status der Betroffenen, die mit bisherigen Untersuchungen zur Sozialhilfe ausgeblendet waren. Auf der Basis einer Stichprobe sämtlicher vom Amt für soziale Angelegenheiten des Linzer Magistrats auf Karteikarten festgehaltenen Sozialhilfeempfänger wird eine Typisierung von Sozialhilfeverläufen vorgenommen. sg/difu

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264 S.

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