Die Grindelhochhäuser - ein vertikales Dorf. Wohnen im Denkmal.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143

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Abstract

Die Grindelhochhäuser im Hamburger Stadtteil Harvestehude sind Deutschlands älteste Hochhaussiedlung. Die Wohnsiedlung wurde in den 1950er Jahren errichtet und besteht aus sechs 14-Geschossern und sechs Hochhäusern mit acht bis zehn Stockwerken. Im Volksmund erhielt sie den Namen "Hamburgs Manhattan". Die Anlage geht auf Pläne der britischen Besatzungsmacht zurück. Hier sollten Ende der 1940er Jahre großzügige und moderne Wohnungen für Offiziere und Angehörige der Militärverwaltung entstehen. Auch nachdem sich Großbritannien für Frankfurt am Main als Hauptquartier entschieden hatte, hielt die Stadt Hamburg an den Plänen fest und vollendete die Wohnhochhaussiedlung. Heute befinden sich zehn der zwölf Bauten im Besitz des kommunalen Wohnungsunternehmens SAGA GWG. Seit 1999 stehen die Häuser unter Denkmalschutz. Von 1997 bis 2007 wurden die zehn Gebäude in SAGA-Besitz für 75 Millionen Euro denkmalgerecht modernisiert. In dem Beitrag wird über das Leben in der Wohnsiedlung berichtet. Die Nettokaltmieten für die zwischen 17 und 85 Quadratmeter großen Wohnungen liegen je nach Lage bei 7,30 bis 8,20 Euro pro Quadratmetern, was für den Hamburger Wohnstandort in zentraler Lage preisgünstig ist. Daher gibt es keinen Leerstand in der Siedlung und freie Wohnungen werden stark nachgefragt. Auch die 40 Gewerbeeinheiten, die der Nahversorgung der Siedlung dienen, sind fast alle vermietet.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 1

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S. 25-27

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