Urbane soziale Bewegungen, Protest- und Alternativbewegung.
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DE
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Baden-Baden
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ZLB: Kws 6/15
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Abstract
Nach einer begrifflich-konzeptionellen Einführung stellt der Beitrag die Etappen städtischer Sozialbewegungen in der deutschen Nachkriegsgeschichte dar. Dabei werden nicht nur zentrale Konflikte und Proteste, sondern vor allem die konzeptionellen und institutionellen Innovationen hervorgehoben, die Einfluss auf die Stadtentwicklung hatten bzw. haben. Zudem wird auf die sich verändernden Interaktionsmuster von Bürgerinitiativen und Protestbewegungen einerseits und der etablierten Kommunalpolitik andererseits eingegangen. Das Spektrum reicht von der Formierung einer lokalpolitischen Opposition unter "grün-bunten" Vorzeichen, die sich in den 1970er Jahren auf den Weg in die Kommunalparlamente machte und die Umrisse einer "Alternativen Kommunalpolitik" entwickelte, bis zur Leitidee einer "Bürgerkommune", die eine umfassende partizipative Öffnung der Kommunalpolitik vorschlägt und kollaborative Netzwerke anstrebt. Abschließend werden die deutschen Entwicklungen und die dabei entstandenen Interaktionsmuster in einen internationalen Kontext, wie z. B. die "urban social movement"-Forschung oder die "Right tot he City"-Debatte gestellt.
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85-96