Pendeldistanzen als Kriterium siedlungsstruktureller Effizienz.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Durch ihre föderale Organisation und ihre historisch gewachsene polyzentrale Siedlungsstruktur stellt die Bundesrepublik Deutschland ein raumplanerisches "Labor" dar, innerhalb dessen verschiedene siedlungsstrukturelle Modelle für vergleichende Analysen zur Verfügung stehen. Der Beitrag untersucht die Frage, ob sich die großen Agglomerationen Westdeutschlands im Hinblick auf die Pendlerverflechtungen und Pendlerdistanzen voneinander unterscheiden und ob daraus Modellvorstellungen für eine verkehrsvermindernde Siedlungsstruktur abgeleitet werden können. Es werden monozentrale, disperse und polyzentrale Organisationsformen identifiziert, die sich nach Entfernungs- und Verflechtungsmustern deutlich unterscheiden. Vielfach können Pendlerströme beobachtet werden, die auf einen ungeordneten bzw. willkürlichen Austausch der Arbeitskräfte zwischen Standorten hinweisen. Diese manchmal kaskadenförmigen Pendlerbewegungen über die Distanzzonen vom weit entfernten Umland bis zum Kern der Agglomerationen deuten auf vermeidbare Mobilität ("wasteful commuting") hin. Unter dem Aspekt der Distanzminimierung im täglichen Berufsverkehr erweisen sich polyzentral organisierte Agglomerationen mit Ansätzen zur dezentralen Konzentration wie Stuttgart und Frankfurt sowohl den dispers strukturierten mit Kreuz- und Querverflechtungen wie Essen und Köln, als auch den monozentral orientierten Agglomerationen mit extremen Pendeldistanzen vom Typ Hamburg und München überlegen. - (Verf.)
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Nr.7/8
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S.465-480