Die Freilegung des Ulmer Münsters und ihre Folgen. Zur Geschichte und Gestalt des Münsterplatzes.

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SEBI: Zs 6035-4
IRB: Z 1265

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Die älteste Darstellung des Ulmer Münsterplatzes in einer Vogelschau aus dem Jahr 1597 zeigt vor dem damals noch halbhohen Turm den Baukomplex des Barfüßerklosters und den Löwenbrunnen von 1590. Im 19. Jh. sollten mehrfache Abbrüche das Münster "freilegen", damit der imposante Turm, der 1885-90 mit der Höhe von 161 m zum höchsten Kirchtum der Welt wurde, "in seiner ganzen Bedeutung und Größe" erfasst werden konnte. Damit stand er jedoch isoliert auf öder Fläche, das gesamte Bauwerk wirkte wie ein treibendes Schiff ohne Verankerung. Nach Zerstörungen am westlichen Münsterplatz im zweiten Weltkrieg erfolge ein Wiederaufbau, der stark in die historsche Stadtgestalt eingriff. Zu einer befriedigenden Lösung für die Gestaltung des Münsterplatzes führten weder zwei weitere Wettbewerbe noch Beratungen und Studien der städtischen Bauverwaltung. Ein gutes Ergebnis, das den Vorstellungen der Bürgerschaft und den denkmalpflegerischen Gesichtspunkten entspricht, erhofft man sich bis zum Herbst 1986 von dem nunmehr sechsten Wettbewerb, zu dem 10 namhafte Architekten des In-und Auslandes eingeladen wurden. (wt)

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Kirche, Baugeschichte, Stadtgeschichte, Architekturentwicklung, Platzgestaltung, Städtebaulicher Wettbewerb, Maßstäblichkeit, Denkmalpflege, Freilegung, Randbebauung, Bürgerwille, Stadtplanung/Städtebau, Stadtgestaltung

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Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 15(1986), Nr.2, S.49-57, Abb.;Lit.;Lagepl.

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Kirche, Baugeschichte, Stadtgeschichte, Architekturentwicklung, Platzgestaltung, Städtebaulicher Wettbewerb, Maßstäblichkeit, Denkmalpflege, Freilegung, Randbebauung, Bürgerwille, Stadtplanung/Städtebau, Stadtgestaltung

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