Postsozialistische Segregationstendenzen: sozial- und bevölkerungsgeographische Aspekte von Wanderungen in Mittelstädten der Neuen Länder. Untersucht an den Beispielen Halberstadt und Nordhausen.

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Bamberg

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BBR: X 497/23

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Abstract

Die Arbeit beinhaltet die demographischen und sozialen Veränderungen auf dem Wohnungsmarkt sowie den Wanderungsverflechtungen in den Mittelstädten Halberstadt (Sachsen-Anhalt) und Nordhausen (Thüringen) in den Jahren nach der Wiedervereinigung. Sie zeigt den Wandlungsprozess auf, der unter den neuen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen einsetzte. Durch den Zugriff auf das örtliche Meldewesen werden Migrationsvorgänge quantitativ erfasst. Eine Bewohnerbefragung liefert ergänzend Hinweise zur individuellen Wohnsituation, deren Bewertung und zu Wohnstandortpräferenzen bzw. Umzugsgedanken. Mit einer räumlich differenzierten, innerstädtischen Analyse der Wanderungsquellen und -ziele unterschiedlicher sozialer Gruppen wird der Frage nach der Selektivität der innerstädtischen Migration nachgegangen. So können Aussagen getroffen werden, in welchem Ausmaß und mit welchen Konsequenzen für die künftige Stadtentwicklung durch die Einführung marktwirtschaftlicher Verhältnisse eine Entmischung auf dem Wohnungsmarkt stattgefunden hat. Erkenntnisse über das objektive Raumverhalten und die subjektive Raumbewertung werden gegenübergestellt. Dabei wird der Einfluss der Wohnstandortbewertung und -präferenzen sowie der potenziellen Migrationsbereitschaft auf die Wanderungen herausgehoben. - (n.Verf.)

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XIII, 155 S.

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Bamberger geographische Schriften; 18