Von Siegern und Aufsteigern. Städteranking.
Eppinger
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Bandtitel
Herausgeber
Eppinger
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Schwäbisch-Hall
Sprache
ISSN
0723-8274
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 3025
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Das Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Zeitschrift "Wirtschaftswoche" untersucht seit einigen Jahren regelmäßig die wirtschaftliche Entwicklung der einwohnerstärksten kreisfreien Städte nach wissenschaftlichen Kriterien. Für die Untersuchung im Jahr 2010 wurden erstmals 100 Städte statt bisher 50 herangezogen. Dadurch treten jetzt auch kleinere Städte ins Licht der Betrachtung. In dem Beitrag sind die Ergebnisse des Rankings zusammengefasst dargestellt. Insgesamt werden die Top Ten von süddeutschen und südwestdeutschen Städten dominiert. So erreicht Erlangen dicht hinter dem Sieger München den zweiten Platz beim Niveau und schiebt sich weit vor starke Metropolen wie Stuttgart mit Rang 7 und Düsseldorf mit Rang 14. In Erlangen findet sich der höchste Anteil Hochqualifizierter und die Arbeitslosenquote ist sehr niedrig. Eine ergänzende Analyse der Stadtregion Nürnberg zeigt auf, dass Erlangen die ganze Region nach vorne bringt und sogar die Probleme des früheren Quelle-Standorts Fürth überkompensiert. Kennzeichnend für viele Städte des Südens und Südwestens sind so genannte Wissens-Cluster in Verbindung mit hoch innovativer Produktion. Im Norden Deutschlands kann sich neben Hamburg nur Wolfsburg (neu im Ranking) gegen die süddeutschen und südwestdeutschen Städte behaupten. Doch insgesamt belegen die 15 untersuchten Städte des Nordens nur Niveauplatz 60. Niveaubeste Stadt Ostdeutschlands ist der Wissenschaftsstandort Jena mit Rang 46 und schneidet damit nur drei Positionen schlechter ab als Köln. In Nordrhein-Westfalen schneiden fast nur Städte der Rheinschiene überdurchschnittlich ab. Ansonsten ragt die Wohlstandsinsel Münster mit Rang 17 heraus. Großstadttypische soziale Probleme sowie die Teilungsfolgen trüben die Niveaubilanz Berlins. Die deutsche Hauptstadt kommt deshalb auf Niveaurang 90. Sie zeigt sich jedoch überdurchschnittlich dynamisch und erhält hier den Platz 30. Die mittelfristige Perspektive Berlins wird deshalb positiv beurteilt.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Der Gemeinderat
Ausgabe
Nr. 1
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Seiten
S. 8-9