"Gute Hanseaten - Sozialdemokraten". Das Hanseatische in Politik, Selbstdarstellung und Fremdwahrnehmung Hamburger Sozialdemokraten 1918-1982.

Tiedemann, Markus
Dölling u. Galitz
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Datum

2017

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Herausgeber

Dölling u. Galitz

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

München

Sprache

ISSN

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Standort

ZLB: Kws 850Hamburg29

Dokumenttyp

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Muss man Hanseat sein, um in Hamburg politisch erfolgreich zu sein? Für Helmut Schmidt stand dies fest, und so beanspruchte er dieses Etikett auch gerne für sich selbst wie für die Hamburger Sozialdemokratie im Allgemeinen. Dem steht eine bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts gültige Deutung des Begriffs gegenüber, wonach sich der Kreis der Hanseaten lediglich auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Elite der Stadt beschränkte. So hielten viele, als die SPD bei den Bürgerschaftswahlen 1919 stärkste Kraft wurde, die Arbeiterpartei für keine würdige Vertretung der Stadt Hamburg. Unter dieser Prämisse erscheint es zunächst erstaunlich, dass sich die SPD im Laufe des 20. Jahrhunderts eine hanseatische Identität aneignen konnte. Der Autor geht anhand von vier exemplarisch ausgewählten Sozialdemokraten der Frage nach, wie dieser Prozess einer Identitätskonstruktion abgelaufen ist. Wie hängt er zudem mit der Entwicklung der SPD hin zur "Hamburg-Partei" zusammen? Übergeordnet geht es dabei auch immer um die Fragen: Was ist das Hanseatische? Gibt es eine hanseatische Politik, und welche Bedeutung und Funktion kommt dem Hanseatischen im öffentlichen Leben der Stadt Hamburg zu?

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Schlagwörter

Zeitschrift

Ausgabe

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

115 S.

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Hamburger Zeitspuren; 12

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