Die Standesherren in Baden 1806-1848. Politische und soziale Verhaltensweisen einer bedrängten Elite.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 96/3860

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DI
S

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Abstract

Die Standesherren in Baden zählen zu der speziellen Adelsgruppe, die ihre Selbständigkeit zum Ende des Wiener Kongresses 18 1 5 verloren hatten. Etwa 80 Familien gehörten in Baden zu dieser Adelsgruppe, die zu dieser Zeit dem vormaligen Markgrafen von Baden untergeordnet wurden. Im neuen Großherzogtum Baden gehörten zu dieser Gruppe: die Fürsten zuFürstenberg, Leiningen, Schwarzenberg, Auersperg, Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, Salm- Reifferscheidt-Krautheim, von der Leyen sowie die Grafen zu Leiningen-Billigheim und Leiningen-Neudenau. In der Geschichtswissenschaft wurde diese Schicht des Adels noch nicht umfassend untersucht, insbesondere die Erforschung des badischen Adels ist vernachlässigt worden. In der Arbeit werden alle diese Aspekte versucht herauszuarbeiten: einerseits anhand der Auseinandersetzung des standesherrlichen Adels mit dem badischen Staat um seine staatsrechtliche Stellung und andererseits anhand der praktischen Möglichkeiten politischer Einflußnahme und gesellschaftlicher Selbstdarstellung, die sich im Großherzogtum auftaten, bzw. die sich außerhalb der Beziehungen zum badischen Staat ergaben (z. B. Heiratspolitik). Da die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Phase verstärkten politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbruchs darstellt, ist auch für die Arbeit diese Zeit ausgesucht worden. sg/difu

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307 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 3 - Geschichte und ihre Hilfswissenschaften; 693