Betriebsstillegung und Arbeitsmarkt. Die Folgewirkungen der Schließung der AG "Weser" in Bremen.
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SEBI: 90/4751
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Abstract
Am 31.12.1983, 140 Jahre nach ihrer Gründung, wurde die traditionsreiche Bremer Schiffswerft AG "Weser" geschlossen. Sie galt weithin als eine der größten und modernsten Schiffbaubetriebe in Europa und war dennoch nicht in der Lage, den Strukturwandel im Handelsschiffbau zu überstehen. Mehrere tausend Menschen verloren unmittelbar mit der Schließung der Werkstore ihre Arbeitsplätze, weitere waren in der Zulieferindustrie betroffen. Die langjährige Begleitstudie untersucht den Werdegang aller Betroffenen, sie gewährt einen umfassenden Einblick in die durch den Konkurs ausgelösten Arbeitsmarktprozesse und kommt zu überraschenden Ergebnissen. Diese breit angelegte Erhebung betritt forschungspolitisches Neuland, sie präsentiert erstmals Folgewirkungen der Schließung von Großbetrieben in einem begrenzten Wirtschaftsraum und gibt durch vergleichende Analysen Hinweise auf ähnlich gelagerte Fälle in anderen Regionen, insbesondere in England, Schweden und den USA. Die Darstellung kommt dabei zu über diesen Einzelfall hinausgehenden allgemeinen Aussagen über Funktionsbedingungen und Reaktionsvermögen des Arbeitsmarktes bei Massenentlassungen in altindustrialisierten Regionen. difu
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Schiffbauindustrie, Betrieb, Stilllegung, Arbeitsmarkt, Institutionengeschichte, Beschäftigungsstruktur, Ländervergleich, Methode, Wirkungsanalyse, Wirtschaft, Regionalwirtschaft
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Bremen: Temmen (1990), 254 S., Abb.; Tab.; Lit.
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Schiffbauindustrie, Betrieb, Stilllegung, Arbeitsmarkt, Institutionengeschichte, Beschäftigungsstruktur, Ländervergleich, Methode, Wirkungsanalyse, Wirtschaft, Regionalwirtschaft