Migration als Problem offener Gesellschaften. Globalisierung und sozialer Wandel in Westeuropa und Nordamerika.

Leske + Budrich
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Leske + Budrich

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ZLB: 98/554

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DI

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Internationale Migration wird für nationalstaatliche Gesellschaften immer mehr zum Problem. Mit der Einwanderung von Menschen aus immer weiter entfernteren Gegenden der Welt verändert sich die Position des Nationalstaates innerhalb der Weltgesellschaft. Nationalstaaten reagieren darauf mit der Restrukturierung ihrer Grenzen, die Öffnung, aber auch Schließung bedeuten kann. In der Arbeit wird die Interaktion zwischen globalen Wanderungsbewegungen und einigen Institutionen des Nationalstaates soziologisch interpretiert. Das Problem offener Gesellschaften ist es, nach innen und nach außen Grenzen zu ziehen, zu überschreiten und neu zu definieren. Diffusion und Globalisierung sind dabei spezifische Prozesse des Definierens, Öffnens und Schließens von sozialen Grenzen. Diese Vorgänge können am Beispiel internationaler Migration in der vergleichenden Analyse der historischen Veränderungsprozesse von Zentren des nordamerikanischen und des kontinentaleuropäischen Migrationssystems aufgezeigt werden. In der Arbeit werden die Immigrationspolitiken USA, Frankreichs und Deutschlands aufgezeigt. sg/difu

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230 S.

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