Schmutzwasser mit Heizwert. Universitätsklinikum der TU München setzt auf Wärme aus Abwasser.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Krankenhäuser müssen Medizinprodukte wie Operationsbestecke reinigen, desinfizieren und steril verpacken. Das kostet beträchliche Energie. In dem Beitrag wird am Beispiel des Klinikums der Technischen Universität München beschrieben, wie diese Energie bestmöglich genutzt werden kann. Die Neuerrichtung einer zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) wurde zum Anlass genommen, eine Abwassertauschanlage zu installieren, die dem dort anfallenden Abwasser möglichst viel Energie entzieht. Seit November 2014 wird mit dem Wärmetauscher das energetische Potenzial des Ablaufs aus den Spülmaschinen der ZSVA zum Vorwärmen des vollentsalzten Wassers für die Reinigungs- und Desinfektionsgeräte genutzt. Die Temperaturanhebung ist durch die Aufschaltung der Messwertgeber auf die Gebäudeleittechnik jederzeit nachvollziehbar. Die Wirtschaftlichkeitsberechnung gibt Aufschluss über das finanzielle Potenzial im Vergleich zu konventionellen Heizanlagen. Die langfristig sichere und erneuerbare Energiequelle "Wärme aus Abwasser" ist ständig und in großer Menge verfügbar und in Verbindung mit der heutigen Wärmepumpentechnik wichtig für die Erreichung der Klimaschutzziele.
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Entsorga
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Nr. 10
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S. 43