Der Übergang von der Bevölkerungs- zur Familienpolitik in den neuen Bundesländern. Ein Beitrag zum familienpolitischen Diskurs in Deutschland.
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DE
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Boppard
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0340-2398
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BBR: Z 440
ZLB: Zs 2754
IRB: Z 1093
IFL: Z 369
ZLB: Zs 2754
IRB: Z 1093
IFL: Z 369
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Abstract
In der Arbeit wird das Konzept der Familienförderung in Deutschland einer kritischen Diskussion unterzogen. In der ehemaligen DDR wurde seit den 70er Jahren eine pronatalistische Bevölkerungspolitik betrieben, jedoch mit geringen heirats- und geburtenfördernden Effekten. Politisches Intervenieren gegen den allgemeinen demographischen Trend mußte erfolglos bleiben: Der Staat konnte weder den Wunsch nach Kindern noch die Geburtenneigung beeinflussen. In der früheren Bundesrepublik gehörte die Stimulation des Geburten- und Heiratsverhaltens nicht zum Spektrum des politischen Handelns. Familienpolitische Maßnahmen waren dort nicht durch bevölkerungsrelevante Erwägungen begründet. Der familienpolitisch relevante demographische Wandel in der heutigen Bundesrepublik wird mit dem Begriff "Polarisierung der Verhaltensmuster" beschrieben. Dem wachsenden Nichtehe- bzw. Nichtfamiliensektor steht das traditionelle Muster des "Verheiratetseins und mit Kindern leben" gegenüber. Die Familienpolitik ist damit in das Spannungsfeld von institutioneller Förderung und demographischem Verhaltenswandel geraten. Der soziale Wandel geht mit einer Deinstitutionalisierung der Familie einher, während im Konzept der Familienförderung die Institution im Mittelpunkt steht. Im wesentlichen der mit der wachsenden Kinderlosigkeit einhergehende demographische Wandel steht für Veränderungen des familienpolitischen Konzepts. - (n.Verf.)
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Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft
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Nr.2
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S.159-185