Wir leben regional. Es ist Zeit für eine gut funktionierende Regionalentwicklung.

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Hannover

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1611-9983

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EDOC

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Abstract

Die "Region" ist der wirtschaftsräumliche "Player" im globalen Wettbewerb! Dies steht im Gegensatz zur institutionellen Ausstattung der Regionen. Für eine starke regionale Entwicklungspolitik braucht es eine Bündelung der regionalspezifischen Aufgaben mit modernen Instrumentarien in regional verantwortlichen und legitimierten Institutionen. Zukünftig müssen die Potenziale der Regionalplanung besser ausgeschöpft werden, insbesondere um die mit "new public management" einhergehenden Verluste an Koordination zu vermeiden, um die strategische Ebene "Region" im interregionalen Wettbewerb erfolgreich positionieren zu können und um wichtige neue Themen (z. B. Folgen des demographischen Wandels und Anpassung an den Klimawandel) frühzeitig aufnehmen und die regionale Entwicklung nachhaltig steuern zu können. Nachhaltige Regionalentwicklung ist der Schlüssel für die Modernisierung der Regionalplanung - als politisches Steuerrad für eine koordinierte und optimierte "Regionale Entwicklungspolitik", interdisziplinär, langfristorientiert, prozessual angelegt unter Kooperation des öffentlichen mit dem privaten Bereich. Daraus resultiert die neue Zielsetzung für die Regionalplanung: Regionalplanung lässt sich nicht mehr nur auf die Gestaltung des Raumes beschränken, sondern muss in erster Linie Gestaltung von Entwicklungsprozessen im Raum sein. Es kommt auf die strategische Koordination der Akteure unter gemeinsamen konzeptionellen Zielvorstellungen (strategische Planung) an. Koordination ist Schlüssel und Basis für gemeinsames und durchsetzungsfähiges Handeln im Interesse aller. Das kann Regionalplanung ansatzweise heute schon leisten, sie könnte es aber wirksamer tun, wenn sie dazu institutionell und instrumentell besser befähigt würde. Den Rahmen dafür skizziert das Papier.

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5 S.

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Positionspapier aus der ARL; 74