Gesellschaftliche Kurzarbeit.

Selbstverl.
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Stuttgart

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BBR: C 24 666

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Abstract

Das Konzept der gesellschaftlichen Kurzarbeit ohne Lohnausgleich sieht vor, daß bei zurückgehender Nachfrage die benötigten Arbeitsstunden und parallel dazu das Einkommen reduziert werden, nicht dagegen die Anzahl der Erwerbstätigen. Der Verf. zeigt zunächst die Unterschiede des Konzeptes zu anderen Formen der Arbeitszeitverkürzung wie Arbeitszeitverkürzung in der gängigen Form der letzten Jahrzehnte, konventionelle Kurzzeitarbeit und Teilzeitarbeit auf, stellt die Wirkungsmechanismen auf betroffene Arbeitnehmer, Unternehmen, verschiedene Branchen, verschiedene Regionen, öffentliche Haushalte, Volkswirtschaft und Renten dar und schätzt die arbeitsmarktpolitisch notwendigen Dimensionen der gesellschaftlichen Kurzarbeit ohne Lohnausgleich bezüglich des Niveaus und des Zeitkorridors in den verschiedenen Branchen und Unternehmen mit ihren Konsequenzen für die privaten Haushalte der betroffenen Arbeitnehmer ein. Insgesamt geht es zukünftig darum, das Modell der gesellschaftlichen Kurzarbeit ohne Lohnausgleich durch richtige Dimensionierung, Zugeständnisse steuerlicher Art, partielle Entlastung von der Arbeitslosenversicherung und die Einbindung in Gesamtpakete der Tarifverhandlungen akzeptabel zu gestalten. Hierfür werden Prüfkriterien aufgelistet und bereits realisierte Modelle dargestellt (Volkswagen AG, Voith-Modell, Flexibilisierungsmodell der Schlabhorst AG, Abschluß der Metallindustrie). - Veith

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II, 85 S.

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