Weißbuch über die "Demokratische Bodenreform" in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. Dokumente und Berichte. Erw. Neuaufl.

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SEBI: 90/149

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Auf Anordnung der sowjetischen Besatzungsmacht wurden im September 1945 in dem von ihr kontrollierten Teil Deutschlands (SBZ) über 7.000 Eigentümer und Pächter von landwirtschaftlichen Betrieben mit mehr als 100 ha Gesamtgröße entschädigungslos enteignet. Sie wurden mit ihren Familien zumeist innerhalb von Stunden von Haus und Hof vertrieben. Das gleiche Schicksal erfuhren über 4.000 Landwirte kleinerer Betriebe. Dieser unter der irreführenden Bezeichnung "Demokratische Bodenreform" durchgeführte Willkürakt entbehrte nicht nur jeder rechtsstaatlichen Legitimation, sondern widersprach auch den damals für ganz Deutschland geltenden Proklamationen des Alliierten Kontrollrates. Das Weißbuch ist bis heute die einzige in der Bundesrepublik Deutschland veröffentlichte Monographie über die "Demokratische Bodenreform". Die Dokumentation ist nicht dazu bestimmt, alte Wunden aufzureißen oder Ressentiments zu schüren, sondern soll im Interesse der historischen Wahrheit der zeitgeschichtlichen Forschung zur Verfügung stehen. difu

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Weltkrieg II, Bodenreform, Besatzungsmacht, Sozialismus, Enteignung, Vertreibung, Dokumentation, Landwirtschaft, Wirtschaft, Primärsektor

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München: Vögel (1988), 144 S., Kt.; Tab.

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Weltkrieg II, Bodenreform, Besatzungsmacht, Sozialismus, Enteignung, Vertreibung, Dokumentation, Landwirtschaft, Wirtschaft, Primärsektor

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