Die Tessenow-Siedlungen in Pößneck. Thüringer Beitrag zur Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus.

E. Reinhold
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E. Reinhold

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Altenburg

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ZLB: Kws 102/216

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Abstract

Der in der breiten Öffentlichkeit wohl bekannteste Bau des Architekten Heinrich Tessenow (1876–1950) dürfte das Festspielhaus in Dresden-Hellerau sein. In der ostthüringischen Stadt Pößneck aber sind die umfangreichsten gebauten Zeugnisse aus seiner Hand überliefert: Über 70 nach Tessenows Entwurf errichtete Gebäude lassen sich im Stadtbild finden, erschlossen durch eine digitale Themenroute. Wie die Werke des Bauhauses in Weimar oder der innovative Wohnungsbau in Berlin, Frankfurt/Main, Stuttgart, Breslau (Wrocław) und Wien befanden sich die Beiträge Tessenows ganz zentral im Fokus der deutschen Architekturdebatte vor 1933, die damals international weit ausstrahlte. Selbst Mitglied der Architektenvereinigung Der Ring, standen für Tessenow soziale Fragen im Zentrum des Bauens. Eine bloße Inszenierung von Architekturformen lehnte er ab, der Bezug zu Tradition und Handwerk war für ihn wichtig. Die vorliegende, reich illustrierte und um einen Bautenkatalog ergänzte Publikation beleuchtet Heinrich Tessenows Schaffen im Rahmen des Siedlungs- bzw. des sozialen Wohnungsbaus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Siedlungen in Pößneck stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtung. Ein weiterer großer Komplex sind die noch vor dem Ersten Weltkrieg entstandenen Gartenstadtkonzepte in Hohensalza (heute Inowrocław, Woiwodschaft Kujawien-Pommern, Polen), die wichtigsten Vorgängerprojekte für die Vorhaben in der ostthüringischen Kleinstadt. Der Autor ist Referent für städtebauliche Denkmalpflege im Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie und hat den Pößnecker Beitrag zum Jahr der Moderne, die Sonderausstellung „Undogmatisch modern. Tessenow-Bauten in Pößneck“ im Museum642 Pößneck, kuratiert.

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Arbeitshefte des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie; Neue Folge 53