Bestens ausgelastet. Abfallwirtschaft noch weit entfernt von Zero-Waste-Economy.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: Kws 274 ZB 6793
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Abstract
Die deutsche Abfallwirtschaft ist aktuell von einer stabilen und hohen Auslastung geprägt. Auch das Abfallaufkommen bleibt voraussichtlich in den kommenden Jahren nahezu konstant. 19,5 Millionen Tonnen Abfall werden derzeit jährlich in 66 Müllverbrennungsanlagen (MVA) thermisch verwertet. Mit den Abfallverbrennungsanlagen konkurrieren Ersatzbrennstoffkraftwerke, mechanisch-biologische Aufbereitungsanlagen (MBA) und Sortierungsanlagen sowie Anlagen zur Mitbrennung von Siedlungs- und Gewerbabfällen um die Inputstoffe. Räumlich verteilt sind Abfallverwertungsanlagen über ganz Deutschland. Dabei dominieren im Osten eher mechanisch-biologische Aufbereitungsanlagen, Ersatzbrennstoffkraftwerke und Mitverbrennung, während im Süden der Republik - insbesondere in Bayern - überwiegend Müllverbrennungsanlagen für die Verwertung genutzt werden. Der deutsche Recyclingmarkt erfuhr durch den Importstopp von Plastikmüll in China im Jahr 2018 einen Aufschwung. Es wurden beispielsweise im Jahr 2916 850.000 Tonnen Kunststoffabfälle nach China exportiert, für die alternative Wege gefunden werden mussten und müssen. Prägender für die in dem Beitrag skizzierte Marktentwicklung sind die zum 1. Januar 2019 in Kraft getretene Gewerbeabfallverordnung und das neue Verpackungsgesetz. Eine Verhaltensänderung der Verbraucher ist von der realen Umsetzung bis hin zur Zero-Waste-Economy relativ weit entfernt, so dass mittelfristig der Neubau oder die Erweiterung von Anlagen erforderlich wird.
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Entsorga : das Fachmagazin für Abfall, Abwasser, Luft und Boden
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Nr. 3
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S. 17-20