Übertragungsphänomene bei verwahrlosten männlichen Jugendlichen - Eine empirische Studie.

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SEBI: 78/5557

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DI

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Abstract

Anhand einer empirischen Untersuchung wird versucht, Übertragungserscheinungen bei verwahrlosten Jugendlichen, die in einem Erziehungsheim untergebracht sind, gegenüber ihren Erziehern zu erfassen und zu analysieren. Eine Erörterung der Problematik des Übertragungsphänomens führt dabei zu einer Begriffsbestimmung, die über die psychoanalytische Sichtweise hinausgeht. Mit Hilfe von Interviews und projektiven Tests (Aufsätzeschreiben) wird die Lebensgeschichte der Jugendlichen, ihr Selbstbild und die Vorstellungen, die sie sich von ihren Erziehern machen, festgestellt und analysiert. Dabei ergibt sich ein Bild des verwahrlosten Jugendlichen als einer in gewissem Sinne ich-gestörten Persönlichkeit, der aufgrund gestörter frühkindlicher Objektbeziehungen eine Aneignung vielfältiger Verhaltensmuster (z.B. Wahrnehmen und Urteilen) nicht gelungen ist, so daß der Jugendliche in starkem Maße zu unangemessenem Übertragungsverhalten (Projektionen, Wunschvorstellungen) neigt. Seine auffällige Neigung zu Indentifikation mit dem Erzieher ist somit als eine Form eines eingeschränkten Realitätssinnes zu begreifen. mk/difu

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Verwahrlosung, Erziehungsheim, Jugendlicher, Persönlichkeit, Lebensgeschichte, Psychologie, Sozialarbeit

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Erlangen-Nürnberg: (1965), 101 S., Tab.; Lit.

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Verwahrlosung, Erziehungsheim, Jugendlicher, Persönlichkeit, Lebensgeschichte, Psychologie, Sozialarbeit

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