Interessenvertretung im föderalen System: Kommunale Spitzenverbände in Hessen und Niedersachsen.

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DI
EDOC

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Im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland steht dem zweiteiligen Staatsaufbau mit Bund und Ländern ein dreiteiliger Verwaltungsaufbau gegenüber, der die Kommunen als dritte Ebene umfasst. Wenn auch ohne Staatqualität, so spielen diese doch eine wichtige Rolle im politischen Prozess. Anders als die Länder, die auf nationaler Ebene im Bundesrat vertreten sind, ist für die Kommunen kein eigenes Vertretungsorgan im Grundgesetz vorgesehen. In der Praxis findet ihre Einbindung über die so genannten kommunalen Spitzenverbände statt. Die Studie bietet eine politologische Untersuchung der kommunalen Spitzenverbände in den Bundesländern. Der Vergleich der jeweils drei Verbände in Hessen und Niedersachsen umfasst dabei sowohl Fragen der inneren Organisation und Mitgliederbindung als auch die Interessenaggregation und -artikulation. Die Analyse ermöglicht es, Rückschlüsse über die Bedeutung der Verbände für das Regieren in den Ländern zu ziehen.

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IV, 235 S.

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