Diskurs und Macht. Ein Beitrag zur ökonomischen Handlungstheorie.

Centaurus
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Centaurus

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Pfaffenweiler

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ZLB: 2000/673

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DI

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Abstract

Der Band befasst sich mit den Möglichkeiten und Problemen einer Theorie alltagssprachlich koordinierter ökonomischer Handlungen. Im ersten, theoretischen Teil der Arbeit werden alle bisherigen Ansätze, sprachliche Koordination in die ökonomische Theorie zu integrieren, beleuchtet. Die Betrachtung erfolgt entlang eines gedanklichen roten Fadens von einer utilitaristischen Fundierung sprachlicher Koordination hin zu kommunikativem Handeln auf diskurs-theoretischer Basis. Ziel der Argumentationskette ist es, das Verständnispotenzial als besondere Qualität sprachlicher Koordination herauszuarbeiten. Dabei zeigt sich auch, dass eine diskurs-theoretisch fundierte ökonomische Handlungstheorie sprachvermitteltes Machthandeln bisher nur unvollkommen berücksichtigt hat. Der zweite, praxisorientierte Teil geht den Fragen nach, ob kommunikatives Handeln die theoretisch entwickelte produktive Wirkung beim Finden kreativer Lösungen entfaltet und ob und in welcher Form sprachvermitteltes Machthandeln in praktischen Diskursen auftritt. Anhand von in der praktischen Sozialökonomie und der Mediationsforschung entwickelten Diskursregeln werden fünf Fallstudien ökonomisch-ökologischer Konflikte interpretiert. Zwischenergebnis ist die beobachtbare Produktivität verständnisorientierten Handelns einerseits und das Auftreten sprachvermittelten Machthandelns andererseits. In einem dritten, wieder theoretischen Teil überprüft der Autor den Erklärungsgehalt nach Habermas und nach wirtschaftstheoretischen Machtbegriffen für das in den Fallbeispielen beobachtete sprachvermittelte Machthandeln mit dem Ergebnis einer Synthese diskurs-theoretischer und neoinstitutionalistischer Elemente zu einem theoretischen Modell sprachvermittelten Machthandelns. difu

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278 S.

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Institutionelle und Sozial-Ökonomie; 5