Aufbau und Ablauf der Dekontamination und Notfallversorgung Verletzter bei Zwischenfällen mit chemischen Gefahrstoffen.

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DE

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Bonn

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0343-5164

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ZLB: 2005/631

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Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Hauptziel des Forschungsvorhabens ist die Erarbeitung eines organisatorisch praktikablen Konzeptes hinsichtlich Aufbau und Ablauf einer zeitnahen Dekontamination und Notfallversorgung kontaminierter Verletzter beim Massenanfall. Eine Literaturrecherche und die Analyse chemischer Gefahrstoffzwischenfälle führten zur Entwicklung eines Konzeptes zur Dekontamination Verletzter. Hierbei wurden Verletzungsmuster analysiert und die Konsequenzen für die Dekontamination dargestellt. Handelsübliche Systeme zur Dekontamination Verletzter wurden auf ihre Eignung geprüft. Alle Verletzten sind als potenziell kontaminiert zu betrachten. Verletzte müssen nach einer entsprechenden Sichtung erst behandelt werden, bevor sie dekontaminiert werden. Eine Dekontamination vor Ort ist notwendig, um die Kontaminationsverschleppung zu vermeiden. Die Prinzipien der Dekontamination von Verletzten werden genauer erläutert. Die Zusammenarbeit an den Schnittstellen und Aufgabenzuteilung zwischen Feuerwehr (Dekontamination) und Rettungsdienst (Sichtung und Behandlung) sind notwendig. Das Konzept ist modular angelegt, so dass mit Aufstockung der Ressourcen eine große Anzahl von Verletzten versorgt werden kann. Es stellt hohe Anforderungen an das Personal (Feuerwehr, Rettungsdienst, erweiterter Rettungsdienst, Katastrophenschutz) und beinhaltete das Arbeiten in definierter Schutzkleidung. Spezielle Ausbildung und regelmäßige Schulung sind notwendig, Ausbildungs- und Trainingskonzepte müssen hierfür entwickelt und implementiert werden. Eine flächendeckende Versorgung mit weiterreichenden Möglichkeiten ist nicht zu realisieren. Eine Risikoanalyse zur Verteilung der limitierten Ressourcen ist daher erforderlich. Die unterschiedlichen Strukturen im Katastrophenschutz in den einzelnen Bundesländern dürfen die Umsetzung nicht behindern. goj/difu

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Seiten

267 S.

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Zivilschutzforschung; NF 56