Kreative Milieus und Netzwerke - Neue Erklärungs- und Strategieansätze der Regionalentwicklung sowie deren empirische Überprüfung anhand von Fall-Studien in Bayern.

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Bayreuth

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ZLB: 99/3800-4

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Abstract

Die Studie fragt nach den Ursachen unterschiedlicher Innovationskraft und daraus resultierend des wirtschaftlichen Erfolgs von Regionen. Im Mittelpunkt der empirischen Fallstudien in vier Regionen Bayerns steht das regionale Milieu und seine Zusammensetzung. Ansatzpunkt ist der "supporting space" milieufähiger Unternehmen, deren Innovationsverarbeitungsstrategien externalisiert und nicht unternehmensintern ablaufen. Im ersten der drei Teile der Untersuchung werden die zentralen Faktoren für den Ansatz kreativer Milieus diskutiert und operationalisiert, im zweiten Teil werden die ausgewählten Untersuchungsräume Deggendorf, Kulmbach, Augsburg, Nürnberg anhand der operationalisierten Milieufaktoren untersucht. Der dritte Teil fasst die Ergebnisse in Thesen zusammen: Elemente eines kreativen Milieus, vor allem immaterielle Milieufaktoren tragen wesentlich zu einer innovativen regionalen Entwicklung bei; Innovationen, die das regionale Potenzial wecken und nutzen, sind effektiver als technologische Innovationen per se; der Aufbau von Unternehmensnetzwerken hängt von der Kooperationsbereitschaft der Unternehmen ab, der aber bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wenig ausgeprägt ist; die Ausprägung von Anzeichen eines kreativen Milieus und die Lernfähigkeit von Milieus werden wesentlich von den Akteuren beeinflusst. goj/difu

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Arbeitsmaterialien zur Raumordnung und Raumplanung; 186