Die Auswirkungen des demographischen Wandels auf Konsumverhalten und Einzelhandel. Beispiele aus Unterfranken.

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Hannover

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Nicht nur die Demographie unterliegt aktuell einem Wandel. Auch der Einzelhandel war und ist von einem Wandel seiner Angebots- und Nachfrageseite, respektive der Betriebsformen und dem Konsumentenverhalten, betroffen. Wie nun der demographische Wandel auf diese Entwicklung des Einzelhandels wirkt, wird anhand zweier Fallbeispiele aus Unterfranken diskutiert. Auf Basis von Kaufkraftprognosen ist dabei auch in Unterfranken eine Verschiebung der Hauptzielgruppe des Einzelhandels hin zu den über 50-Jährigen ersichtlich. Welche Anforderungen und Folgen sich daraus für den Einzelhandel ergeben, wird durch einen Vergleich des Konsumentenverhaltens der aktuellen und zukünftigen Hauptzielgruppe des Einzelhandels diskutiert. Grundlage bilden eine quantitative Haushaltsbefragung sowie qualitative Interviews mit Würzburger Einzelhändlern aus verschiedenen Branchen. Neben den daraus resultierenden qualitativen Veränderungen des Einzelhandels ist, insbesondere im ländlichen Raum, die Sicherung der Grundversorgung aufgrund schrumpfender Bevölkerungszahlen problematisch. In welchem Maße sich dies bereits heute auf die Versorgung mit Lebensmitteln auswirkt und welche Maßnahmen vonseiten der Kommunen zur Schließung solcher Verkaufslücken initiiert werden, zeigen empirische Erhebungen in den Landkreisen Hassberge und Rhön-Grabfeld.

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S. 85-107

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Arbeitsmaterialien der ARL; 356