Freiheit zum Eigensinn. Eine empirisch-theoretische Untersuchung über subjektive Wertbildungs- und Umwertungsprozesse im Spannungsfeld von sozialkulturellen und gesamtgesellschaftlichen Strukturveränderungen.
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1988
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SEBI: 92/269
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"Die kapitalistische Vergesellschaftung verläuft als ein dialektischer Prozeß von Destruktion und Freisetzung, welcher sich in den gegenwärtigen Erosionskrisen quasi zuspitzt und verallgemeinert. D. h., die Auflösung sozialer Lebenszusammenhänge, gesellschaftlich-kultureller Wertmuster, objektiver und subjektiver Sinnperspektiven hat in vieler Hinsicht destruktive Wirkungen ..." (S. 3). Es entstehen aber auch Leerstellen und Zwischenräume, die von den Menschen in einem neu zu konstituierenden Sinne anzueignen wären. In der Arbeit wird anhand einer empirischen Untersuchung der Frage nachgegangen, in welcher Weise sich Vergesellschaftungs-, Fetischisierungs- und Erosionsprozesse in den Wert- und Entwurfsbildungen der Menschen ausdrücken und inwieweit und in welcher Weise die Menschen die entstehenden Freiräume kreativ gestalten und umwerten können. Das empirische Bezugsfeld ist der Arbeiterstadtteil Hannover-Linden. Die Bezugsgruppe sind junge Männer, die in den 50er und 60er Jahren in Linden als Arbeiterkinder aufgewachsen sind und deren Verhalten u.a. im "Treffpunkt Kneipe" beobachtet wird. Ziel der Analyse ist eine "Theoriebildung von unten". sg/difu
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Frankfurt/Main: Lang (1988), X, 379 S., Lit.(erziehungswiss.Diss.; Hannover 1987)
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Serie/Report Nr.
Europäische Hochschulschriften. Reihe 11 - Pädagogik; 369