Wiederkehr der Bilder?

Pehnt, Wolfgang
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1988

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SEBI: Zs 3796-4
IRB: Z 34

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Der Artikel beschäftigt sich mit der Bildhaftigkeit in der Architektur. In den ersten Jahrzehnten des Jahrhunderts verzichteten die Neuerer des Bauens nicht auf Bilder, nur: sie waren die einer Ästhetik des Verzichts. Diese Bildhaftigkeit ging in der Containerarchitektur unter. Die Theorie bestand nach wie vor auf der Stadt als Gesamtkunstwerk. In den 60er Jahren schienen die Arbeiten von Wahrnehmungspsychologen und Informationstheoretikern (Lynch) eine Art fixierbarer numerischer Ästhetik zu ermöglichen. Klassiker des ästhetischen Städtebaus erlebten ein Comeback, "Urban Design" wurde Element komunaler Wirtschaftspolitik. Zeichenhafte Monumentalbauten (Ronchamp, Oper in Sydney etc.)übernahmen Alibifunktion für das alltägliche Bilderdefizit der großen Siedlungen, z.B.(Märkisches Viertel). Mit der Pop Art trat das Repertoire des Trivialen auf die Bühne und die Historie bot einen reichen Fundus. Die Postmoderne überrollte in den 70er Jahren Architektur und Städtebau, die bewusst mit der Vergangenheit umgingen("town-scape design", De Carlo, van Eyck). Keine Wiederkehr der Bilder, sondern 'der unaufhörliche Austausch optischen Materials, den angeblich die Geschmackszyklen des Marktes fordern". Wahrnehmungs- und Produktionsbedingungen decken sich. (GUS)

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Werk, Bauen + Wohnen, Zürich 75(1988), Nr.11, S.33-37, 75, Abb.;Lit.

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