Über den Wandel im Planungsverständnis.
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DE
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0176-7534
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IRB: Z 1108
ZLB: Zs 2751
BBR: Z 447
ZLB: Zs 2751
BBR: Z 447
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Abstract
Die Entwicklungsgeschichte der Stadtplanung in der industriellen und damit auch der verstädterten Gesellschaft ist auch das Ergebnis eines sich wandelnden Selbstverständnisses der Planer und der Rolle, die Stadtplanung nach Auffassung der Gesellschaft auszufüllen hat. Albers beschreibt den Wandel im Planungsverständnis ausgehend von der Anpassungsplanung im späten 19.Jahrhundert, die auf Mißstände reagiert hat. Ihr folgte die Phase der Auffangplanung etwa von 1900 bis 1960. Hauptaufgabe war es einen planerischen Raum zu schaffen, der die erwarteten Entwicklungskräfte möglichst reibungslos auffing. Immer noch war diese Planung weitgehend unpolitisch. Mit den siebziger Jahren begann die Phase der Entwicklungsplanungen. In dem Maße, wie hier die Abhängigkeiten zwischen wirtschaftlicher, sozialer und räumlicher Entwicklung gesehen wurden, wurde die Planung politischer. Die dahinterstehende Euphorie planerischer Machbarkeit verflog in den achtziger Jahren. Ohne den Anspruch integrierter Planungsansätze aufzugeben setzte nun eine Phase ein, die als Perspektivplanung bezeichnet werden kann. Betont wird die informelle Planung, die den Stadtplaner als Moderator und Manager sieht. Insgesamt zeigt der Rückblick auf ein Jahrhundert Planungsgeschichte, wie aus der Kritik an der jeweiligen Situation neue Lösungen gewählt werden, die aber häufig mit Hoffnungen überfrachtet und auch darum zum Scheitern verurteilt sind. (wb)
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RaumPlan.
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Nr.61
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S.97-103