Raum- und siedlungsstrukturelle Bedingungen für den Einsatz moderner Energieversorgungssysteme. Vortrag.
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BBR: Z 101
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Zusammenfassung
Aus der Darlegung der raumrelevanten Einsatzbedingungen von Fernwärme, Fernenergie, Gasversorgung sowie kleintechnischen Anlagen wird deutlich, daß die Siedlungsstruktur die Transport-und Verteilungskosten für Energie maßgeblich beeinflußt, und daß die Versorgung ländlicher Gebiete etwa doppelt so teuer ist wie die hochverdichteter Räume. Die Siedlungsform entscheidet über Art und Höhe des Energieverbrauchs, und bestimmte Energiesysteme setzen bestimmte Siedlungstypen voraus. Kleintechnische Wärmeversorgungsanlagen wirken verdichtungsbegrenzend und dezentralisierend auf die Siedlungsstruktur. Die wachsende Konkurrenzfähigkeit bisher zu teurer leitungsgebundener Wärmeversorgungssysteme zwingt zu neuen Konzeptionen für den Energieeinsatz und zur Berücksichtigung der Interdependenzen zwischen energiepolitischen und raumwirksamen Maßnahmen in der Planung. Dies ist nur durch ein kommunales Versorgungskonzept zu leisten, das Energieversorgungsalternativen räumlich zuordnet und die damit verbundenen sozialpolitischen Aufgaben löst.
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Energieversorgung, Siedlungsstruktur, Energieplanung, Stadtplanung
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Energiewirtschaftliche Tagesfragen, Gräfelfing 28 (1978), H. 7, S. 432-436, Abb.; Tab.; Lit.
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Energieversorgung, Siedlungsstruktur, Energieplanung, Stadtplanung